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Hier ist
eins der Bücher niedergeschrieben, die Andamus in Kapitel V liest. Im
Originaltext werden sie mit einem Satz abgehandelt, aber für den interessierten
Leser wird es ein paar der Werke hier wirklich geben.
Verbindungen zwischen Vampiren und Drachen (von Movarth
und Ancaldirus)
Seid gegrüßt werter Leser,
in diesem Buch sollen die Verbindungen zwischen zwei sehr speziellen Völkern beschrieben werden. Beide sind unsterblich, beide haben ein großes Streben nach Macht. So ist es nicht verwunderlich, dass es zwischen ihnen nicht nur eine Verknüpfung gibt. Wir können allerdings nur die Auswirkungen schildern, die die Drachen auf die Vampire haben. Für die Kehrseite konnten wir verständlicherweise keinen zähmbaren Gesprächspartner finden, auch wenn Drachen eigentlich dazu in der Lage wären, mit uns zu kommunizieren. Dennoch gibt es schon auf der einen Seite eine große Menge von interessanten Dingen, die wir mit euch übrigen Nachtpirschern teilen wollen. Und mit all jenen, denen dieses Buch sonst noch zufallen mag.
Zunächst einmal sei der wohl größte und wichtigste Zusammenhang geschildert: Die Auswirkungen des Blutes der Drachen auf den Vampir. Hierüber ist uns einiges bekannt, da wir die Chance hatten, mit einem lebenden Besitzer dieser Macht zu sprechen. Jedoch wollte er uns kurz nach diesem Gespräch töten, weshalb heute niemand mehr diese Gabe besitzt. Vermutlich ist dies auch das einzige Buch, was über sie berichtet.
Wenn nun ein Vampir das Blut eines Drachen trinkt, so wird ihm die Macht aller Schreie zuteil, über die der Drache gebot. Sollte jemand nicht mit den Drachen an sich bewandert sein: Wenn ein Drache Feuer speit, so schreit er Worte auf der Drachensprache, die die Macht des Himmels und der Erde bündeln. Diese Worte sind zwar dieselben wie jene, die sie auch sonst in ihrer Sprache verwenden, werden jedoch auf eine völlig andere Weise gesprochen. „Aus dem Geist heraus“ nannte es der Vampir. Was ein Mensch, wenn er es will, über Jahre lernen muss, erfährt der Blutsauger somit auf einen Schlag. Allerdings kann sich das Blut unterschiedlich stark auf den Körper des Nachtpirschers auswirken: Es existierten auch Fälle, die direkt nach dem Trinken verstarben. Bei anderen setzte die Wirkung erst Tage später ein. Wieder andere erlitten Höllenqualen, erhielten dafür allerdings ein tieferes Verständnis von Thu’um.
Vermutlich hängt dies mit der Stärke des Geistes des Drachen zusammen, mit ihrem Alter und ihrer Weisheit, jedoch gibt es nur einen Fall, der dies bestätigen könnte: Den Vampir, der von Alduin trank.
Alduin ist, wie wir wissen, der stärkste Drache. Es existiert eine Dichotomie zwischen Alduin und dem höchsten göttlichen Souverän der menschlichen Religionen, Akatosh. Somit würde man, wenn man Blut von Alduin saugt, indirekt das Blut eines Anti-Gottes trinken. Ein besonders mächtiger Vampir zur Zeit des Drachenkrieges versuchte, genau das zu tun. Er war sich der großen Gefahr bewusst, jedoch war er schon längst von Größenwahn zerfressen, weshalb er sich für mächtiger hielt als Alduin.
In einem heftigen Kampf schaffte der Vampir es mit seinem Gefolge, den Drachen auf dem Boden zu halten. Eine massive Schuppe wurde am Hals des Tieres abgeschlagen und der Nachtpirscher trank. Die Stärke Alduins übertrug sich nicht auf ihn, sondern übermannte ihn. Er durchlebte einen langen, qualvollen Todeskampf, der von Beginn an aussichtslos war. Ein Nekromant untersuchte den Leichnam nach dem endgültigen Ableben des Meistervampirs und berichtet, das Blut des Drachen habe ihn von innen heraus vernichtet. Die Organe seien aber nicht verkümmert, sondern bloß verschwunden.
Heute wissen wir, woran dies gelegen hat. Mittlerweile ist bekannt, dass Alduin seine Macht auch aus dem Himmel der Helden, aus Sovngarde, bezieht. Die am weitesten verbreitete Theorie vermutet, sein Blut habe die Kraft, Dinge nach Sovngarde zu zerren. Ob diese Dinge aber nun in Shors Halle verweilen oder ihre Kraft direkt in Alduin gespeist wird, das ist weiterhin ein großes Rätsel.
Eine dritte, letzte Wirkung hat das Blut der Drachen noch auf den Vampir. So soll neben dem Erwerb von Drachenschreien noch die Verstärkung der magischen Kräfte mit der Aufnahme ihres Blutes einhergehen. Auch unser Gesprächspartner konnte uns dies bestätigen. Die Macht seiner Zauber im darauffolgenden Kampf mit ihm versichert uns, dass seine Ausführungen korrekt waren.
Als allerletzte Gemeinsamkeit beider Rassen sei eine aufgelistet, die nichts mit ihrem Blut zu tun hat. Es sind wenige, sehr wenige Fälle bekannt, in denen Vampire mental in Kontakt zu Drachen treten konnten. Den beiden Autoren ist dies aber nicht gelungen.
Die Auswirkungen und wie sich diese Kraft genau manifestiert, ist allerdings nicht bekannt. Ob sie tatsächlich existiert, wissen wir auch nicht, da die Quellen entweder alt wie die Zeit oder höchst unzuverlässig sind. Fakt ist nur, dass diese mentale Verbindung Gespräche über weiteste Strecken ermöglicht und die Welt aus den Augen des jeweils anderen zu sehen. Dies scheint einer vampirischen Kraft der Gedankenkontrolle sehr zu ähneln, beruht aber im Gegensatz zu dieser auf Gegenseitigkeit.
Dies waren die Gründe, warum künftige Vampirgenerationen und wir, falls wir dann noch existieren, frohlocken können, sollten die Drachen jemals nach Nirn zurückkehren.
in diesem Buch sollen die Verbindungen zwischen zwei sehr speziellen Völkern beschrieben werden. Beide sind unsterblich, beide haben ein großes Streben nach Macht. So ist es nicht verwunderlich, dass es zwischen ihnen nicht nur eine Verknüpfung gibt. Wir können allerdings nur die Auswirkungen schildern, die die Drachen auf die Vampire haben. Für die Kehrseite konnten wir verständlicherweise keinen zähmbaren Gesprächspartner finden, auch wenn Drachen eigentlich dazu in der Lage wären, mit uns zu kommunizieren. Dennoch gibt es schon auf der einen Seite eine große Menge von interessanten Dingen, die wir mit euch übrigen Nachtpirschern teilen wollen. Und mit all jenen, denen dieses Buch sonst noch zufallen mag.
Zunächst einmal sei der wohl größte und wichtigste Zusammenhang geschildert: Die Auswirkungen des Blutes der Drachen auf den Vampir. Hierüber ist uns einiges bekannt, da wir die Chance hatten, mit einem lebenden Besitzer dieser Macht zu sprechen. Jedoch wollte er uns kurz nach diesem Gespräch töten, weshalb heute niemand mehr diese Gabe besitzt. Vermutlich ist dies auch das einzige Buch, was über sie berichtet.
Wenn nun ein Vampir das Blut eines Drachen trinkt, so wird ihm die Macht aller Schreie zuteil, über die der Drache gebot. Sollte jemand nicht mit den Drachen an sich bewandert sein: Wenn ein Drache Feuer speit, so schreit er Worte auf der Drachensprache, die die Macht des Himmels und der Erde bündeln. Diese Worte sind zwar dieselben wie jene, die sie auch sonst in ihrer Sprache verwenden, werden jedoch auf eine völlig andere Weise gesprochen. „Aus dem Geist heraus“ nannte es der Vampir. Was ein Mensch, wenn er es will, über Jahre lernen muss, erfährt der Blutsauger somit auf einen Schlag. Allerdings kann sich das Blut unterschiedlich stark auf den Körper des Nachtpirschers auswirken: Es existierten auch Fälle, die direkt nach dem Trinken verstarben. Bei anderen setzte die Wirkung erst Tage später ein. Wieder andere erlitten Höllenqualen, erhielten dafür allerdings ein tieferes Verständnis von Thu’um.
Vermutlich hängt dies mit der Stärke des Geistes des Drachen zusammen, mit ihrem Alter und ihrer Weisheit, jedoch gibt es nur einen Fall, der dies bestätigen könnte: Den Vampir, der von Alduin trank.
Alduin ist, wie wir wissen, der stärkste Drache. Es existiert eine Dichotomie zwischen Alduin und dem höchsten göttlichen Souverän der menschlichen Religionen, Akatosh. Somit würde man, wenn man Blut von Alduin saugt, indirekt das Blut eines Anti-Gottes trinken. Ein besonders mächtiger Vampir zur Zeit des Drachenkrieges versuchte, genau das zu tun. Er war sich der großen Gefahr bewusst, jedoch war er schon längst von Größenwahn zerfressen, weshalb er sich für mächtiger hielt als Alduin.
In einem heftigen Kampf schaffte der Vampir es mit seinem Gefolge, den Drachen auf dem Boden zu halten. Eine massive Schuppe wurde am Hals des Tieres abgeschlagen und der Nachtpirscher trank. Die Stärke Alduins übertrug sich nicht auf ihn, sondern übermannte ihn. Er durchlebte einen langen, qualvollen Todeskampf, der von Beginn an aussichtslos war. Ein Nekromant untersuchte den Leichnam nach dem endgültigen Ableben des Meistervampirs und berichtet, das Blut des Drachen habe ihn von innen heraus vernichtet. Die Organe seien aber nicht verkümmert, sondern bloß verschwunden.
Heute wissen wir, woran dies gelegen hat. Mittlerweile ist bekannt, dass Alduin seine Macht auch aus dem Himmel der Helden, aus Sovngarde, bezieht. Die am weitesten verbreitete Theorie vermutet, sein Blut habe die Kraft, Dinge nach Sovngarde zu zerren. Ob diese Dinge aber nun in Shors Halle verweilen oder ihre Kraft direkt in Alduin gespeist wird, das ist weiterhin ein großes Rätsel.
Eine dritte, letzte Wirkung hat das Blut der Drachen noch auf den Vampir. So soll neben dem Erwerb von Drachenschreien noch die Verstärkung der magischen Kräfte mit der Aufnahme ihres Blutes einhergehen. Auch unser Gesprächspartner konnte uns dies bestätigen. Die Macht seiner Zauber im darauffolgenden Kampf mit ihm versichert uns, dass seine Ausführungen korrekt waren.
Als allerletzte Gemeinsamkeit beider Rassen sei eine aufgelistet, die nichts mit ihrem Blut zu tun hat. Es sind wenige, sehr wenige Fälle bekannt, in denen Vampire mental in Kontakt zu Drachen treten konnten. Den beiden Autoren ist dies aber nicht gelungen.
Die Auswirkungen und wie sich diese Kraft genau manifestiert, ist allerdings nicht bekannt. Ob sie tatsächlich existiert, wissen wir auch nicht, da die Quellen entweder alt wie die Zeit oder höchst unzuverlässig sind. Fakt ist nur, dass diese mentale Verbindung Gespräche über weiteste Strecken ermöglicht und die Welt aus den Augen des jeweils anderen zu sehen. Dies scheint einer vampirischen Kraft der Gedankenkontrolle sehr zu ähneln, beruht aber im Gegensatz zu dieser auf Gegenseitigkeit.
Dies waren die Gründe, warum künftige Vampirgenerationen und wir, falls wir dann noch existieren, frohlocken können, sollten die Drachen jemals nach Nirn zurückkehren.
- - Meistervampire Ancaldirus und Movarth
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