Das ist ein Gedanke, der mich in letzter Zeit besonders stark beschäftigt. Quasi Identitätssuche als Schreiberling. Was macht mich als jungen Autor aus, wo sind die Unterschiede zum "gewöhnlichen" Autor? Dass mich das besonders beschäftigt mag vor allem daran liegen dass ich mit einem älteren Autor über das Schreiben in den Dialog gekommen bin und mich einige Teile des Gespräches doch beschäftigt halten. Mit jemandem zu reden, der auf demselben Gebiet wie man selbst seine Leidenschaft pflegt und zusätzlich noch mehr Erfahrung hat als man selbst, ist immer eine besondere Erfahrung.
Nun ist es bei dem besagten Autor so, dass er Krimis schreibt, die auf einer Insel spielen, auf der er selbst auch regelmäßig Urlaub macht. Es handelt sich um eine Reihe, und die Teile gehen ihm nun leicht von der Hand.
Das hat mich nachdenklich gemacht. Vor allem, weil mir die Seiten manchmal nicht so leicht von der Hand gehen. Ich habe mich also selbst gezwungen, darüber nachzudenken, und tatsächlich ist mir klar geworden: Als junger Autor habe ich - versteht sich - nicht die selbe Lebenserfahrung wie ein älterer Autor. Es gibt ja diese Vorstellung, dass jeder Schreiberling "sein Thema" hätte, zu dem er sich die Fingerkuppen blutig tippen könnte. Meine Frage ist - kann man dieses Thema als junger Autor überhaupt schon kennen? Wie gesagt, der Krimiautor von dem die Rede ist, hat diese Insel jahrelang bereist. Es ist sein liebstes Urlaubsziel. Kann ich so etwas als jugendlicher Hobbyautor schon haben?
Möglich ist es natürlich, dass man bereits sein großes Input gefunden hat. Ich vermute aber, dass man durchaus dieses Hobby ausleben kann, ohne es gefunden zu haben. Diese Vermutung liegt deshalb nahe, weil es mir selbst wohl auch so geht. Immerhin sind mir einige Dinge nicht bekannt, von denen der Krimiautor mir erzählt hat: Dass man sich Mittags an den Laptop setzt, schreibt und dann spät abends erst aufgrund eines lauten Magenknurrens aus der Schreib-Trance gerissen wird... das ist mir zum Beispiel noch nie passiert.
Am Besten werde ich mal wirklich konkret: Warum habe ich denn mein Thema noch nicht gefunden? Und welche Themen kommen in Frage?
Besonders gern schreibe ich zum Beispiel über Vampire. Bösewichte mit dem gewissen Charme allgemein haben es mir angetan. Auch Homosexualität ist ein Thema, über das ich gerne schreibe. Ich habe auch schon mal probiert, einen kurzen politischen Thriller anzufangen, und wenn dann kenne ich es nur von diesem Versuch, zwanzig Seiten "wie nichts" runterzuschreiben. Also wäre auch das ein Thema, mit dem ich etwas anfangen kann.
Die Leidenschaft zum Schreiben ist brennend und stark da, es fehlt nur noch das perfekte Thema. Ob ich das wohl jemals finde? Wenn ja, wird euch meine Visage hoffentlich im Buchhandel anglotzen. ;)
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Samstag, 8. September 2012
Donnerstag, 16. August 2012
Neue Themen braucht der Blog!
Oh ja, Ephoros hat keine Ideen mehr, und deshalb fängt er jetzt an, neue Themen zum Blog hinzuzufügen. Irgendwann fängt er noch an, Schminktipps zu geben!
Nein!
Ich möchte natürlich auch weiterhin über Literatur schreiben, bezweifle aber, dass sich damit jeden Tag ein Blogeintrag raushauen lässt (was ich gern versuchen würde). Deshalb muss noch ein Thema her, welches den Blog füllt, eins, zu dem man auch mal mehr schreiben kann.
Da schien es mir gar nicht so abwegig, schon mal im Bereich Kunst zu bleiben. Ich werde niemals etwas über Gemälde oder dergleichen schreiben. Aber ein anderes Thema im Bereich Kunst, über das ich relativ fundiert meine Meinung äußern kann, wäre Musik. Musik bewerten, beschreiben und dergleichen... was genau euch da erwarten wird, kann ich noch nicht abschätzen. Deshalb wird das alles unter ein einziges neues Label fallen, dass total kreativ "Musik" heißt. ;)
Nein!
Ich möchte natürlich auch weiterhin über Literatur schreiben, bezweifle aber, dass sich damit jeden Tag ein Blogeintrag raushauen lässt (was ich gern versuchen würde). Deshalb muss noch ein Thema her, welches den Blog füllt, eins, zu dem man auch mal mehr schreiben kann.
Da schien es mir gar nicht so abwegig, schon mal im Bereich Kunst zu bleiben. Ich werde niemals etwas über Gemälde oder dergleichen schreiben. Aber ein anderes Thema im Bereich Kunst, über das ich relativ fundiert meine Meinung äußern kann, wäre Musik. Musik bewerten, beschreiben und dergleichen... was genau euch da erwarten wird, kann ich noch nicht abschätzen. Deshalb wird das alles unter ein einziges neues Label fallen, dass total kreativ "Musik" heißt. ;)
Montag, 13. August 2012
Gedanken über das Schreiben
Ich dachte mir, nach sage und schreibe 5 Posts wäre es mal Zeit für etwas Abwechslung ;) . Also probiere ich mal etwas Neues aus. "Gedanken über das Schreiben"... als Hobby-Schreiberling sicherlich ein interessantes Thema, zum Vor-sich-hin-philosophieren. Das habe ich heute mit euch vor. Hier ist die ganze Zeit natürlich nur vom kreativen Schreiben die Rede. (Ich entschuldige mich schon einmal im Voraus dafür, das Wort 'schreiben' inflationär benutzt zu haben)
Habt ihr eine Meinung zu dem, was ich hier sage? Oder habt ihr selbst noch weitere "Gedanken über das Schreiben"? Wenn ja, ist es ein Befehl, all das in die Kommentare zu posten! ;)
Inspiriert zu diesem Blogeintrag wurde ich durch drei kleine Zeilen auf der Website meines Lieblingsautors, wo er von sich selbst erzählt und schließlich, nur als Randnotiz, klärt, warum er schreibt.
Die nach außen hin wichtigste Frage ist natürlich: Warum schreibe ich? Allerdings ist diese wirklich nur nach außen hin wichtig, denn zumindest ich versuche mir die Lust aufs Schreiben nicht selbst zu erklären. Es liegt wohl einfach daran, dass Schreiben das abwechslungsreichste Hobby ist, das es gibt. Beschränkungen gibt es kaum, außer Formsachen und Kritiker. Aber was ich schreibe, inhaltlich, das bleibt vollkommen mir selbst überlassen. Vorausgesetzt, ich schreibe für mich selbst. Wenn ich kommerziellen Erfolg mit meinem Werk erreichen will, sind mir an dieser Stelle natürlich noch mehr Grenzen gesetzt. Das spielt für einen Hobby-Schreiber allerdings keine Rolle.
Inhaltlich gibt es also keine Grenzen. Ich kann schreiben, um meine Gedanken zu ordnen. Kopfkino schriftlich festhalten, erotische Fantasien, oder wie ich den Nachbarn mit Pflanzenschutzmittel im Morgenkaffee ermorde... nur als Beispiel ;) . Ich kann aber auch schreiben, um wirklich etwas zu schaffen, eine surreale Welt, eine Erweiterung oder Abbildung der Realität. Das setzt meist voraus, dass ich ein Publikum habe, denn mir selbst bringt das nicht viel.
Nachdem wir die Frage nach dem "Warum" geklärt haben, die Frage nach dem Grund... da bleibt die Frage nach dem Ziel. Was habe ich vom Schreiben? Will ich anderen etwas näherbringen? Will ich mir vielleicht sogar mein eigenes Ich näherbringen? Was seltsam schizophren klingt, macht eigentlich nur Sinn: Jeder Autor legt etwas von sich selbst in das, was er schreibt. Nehmen wir Tolkien. Er ließ auf den Grabstein seiner Frau, unter ihren Namen, Lúthien schreiben. Eine Elbenfrau seiner Erzählung, die sich in den sterblichen Beren verliebt hatte. Beren stand nach seinem Tod auf dem Grabstein Tolkiens.
Schreiberlinge verbinden also definitiv immer etwas mit dem, was sie schreiben. Und sei es nur Hass. Man muss nicht unbedingt ein Herz für die Geschichte haben, die man schreibt, wenn man Beispielsweise zu einer Fortsetzung einer eigentlich beendigten Story genötigt wird. Wo wir beim nächsten wichtigen Aspekt wären, der sich diesmal nicht als Frage gestaltet:
Die Einflüsse von außen. Sie können sich auf verschiedene Arten gestalten, verschiedene Abstufungen des Grauens. Grundsätzlich sei gesagt, dass jede Berührung von "Schreiben" und "Kommerz" nur zu Verbrennungen dritten Grades führen kann. Wenn man anfängt, Storys nach berechnetem Erfolg zu schreiben statt nach eigenem Herzen, dann wird alles obige hinfällig. Überhaupt die Leidenschaft Schreiben wird dadurch relativiert.
Und man verstehe mich nicht falsch: Es ist absolut großartig, wenn jemand ein Entgelt für ein hervorragendes Werk erhält, in das er viel von seiner Zeit und seinem Herzblut investiert hat. Nur leider lässt sich natürlich auch in der Literaturszene nicht vermeiden, dass sich Trends bilden, was an sich auch nicht schlimm wäre. Wenn man an Trends nicht Erfolg berechnen könnte. Die Frage ist nur, was diese Erkenntnis einem nun bringt. Die Antwort ist: Gar nichts. Trendbildung, Berechnung und Werke mit niederen Motiven lassen sich natürlich nicht vermeiden, erst recht nicht von den Schreibern selbst, die mit ihren Schriften doch erst für die Bildung von Trends verantwortlich sind.
Kommen wir zu anderen Einflüssen von außen: Kritiker! Wem, der schreibt, läuft es nicht gerade kalt den Rücken runter? Ich persönlich, und da kann ich wirklich nur für mich selbst sprechen, finde es nicht schlimm, wenn Formsachen kritisiert werden, denn dabei handelt es sich meist wirklich um Tipps. Wenn einem ein Kritiker zum Beispiel das Einbauen von kürzeren Sätzen rät, ist das doch nur hilfreich. Und der Stil ist doch nicht wirklich das, in dem unser Gefühl drin steckt. Schlimm wird es erst, wenn die Story oder der Inhalt kritisiert wird. Erstens, weil das in allen Fällen, immer, immer, immer nur Geschmackssache ist. Eine stupide und eintönige Story ist auch nicht unbedingt schlecht, sie steht einfach nur weniger im Vordergrund.
Aber was hilft uns "Die Story gefällt mir nicht", "Irgendwie hatte ich eine andere Entwicklung erwartet" oder "Die Charaktere gefallen mir nicht"? Richtig, es hilft uns gar nicht! Kritiker, Finger weg von den Storys, außer es ist wirklich nicht Geschmackssache. Inhaltliche Wiederholungen zum Beispiel, die kann man kritisieren (sobald es so massiv wird, dass die "Stilmittel-Ausrede" nicht mehr hilft ;] ). Oder wenn ein Charakter wirklich gar nicht ausgebaut ist oder sein Verhalten sich widerspricht. Das Problem ist nur, dass Kritiker meist nicht wissen, wo die Geschmacksfrage anfängt (Autoren natürlich nicht anders). Da gibt es natürlich nur Kommunikation, aber derjenige Schreiber, dem ich gerade etwas Neues erzähle, der möge erst einmal gefunden werden.
Was hat mein Schreiben für Konsequenzen? Sehr wohl. Das geschriebene Wort kann großen Einfluss auf die Realität nehmen, in den Köpfen der Leser. Auf das Frauen- bzw. Männerbild, auf Ideale und nicht zuletzt auf Handlungen. Deshalb sollte ein Autor vorsichtig sein und beobachten, inwiefern er Meinungsbildung betreibt. Und natürlich, inwiefern ihn seine Erzähl-Technik befähigt, dem Leser Propaganda schmackhaft zu machen. Da beim Schreiben alles möglich ist, hat der Autor natürlich auch die Möglichkeit, die Beweise für die eigenen Behauptungen selbst zu erdichten.
Durch das Schreiben kann ich im Ansehen von anderen steigen und fallen, neue Freunde finden oder welche verlieren. Aber so ist das mit allen Handlungen im Leben, also sehe ich keinen Sinn darin, das hier aufzurollen.
Zum Schluss bleibt mir zu sagen: Schreiben und die dazugehörigen Gedankenwelten sind weitaus komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Man haut nicht nur in die Tasten und schreibt Seite für Seite eine Geschichte, nein, man strickt ein Gebilde aus Ideen, Gefühlen und auch Teilen von sich selbst.
Habt ihr eine Meinung zu dem, was ich hier sage? Oder habt ihr selbst noch weitere "Gedanken über das Schreiben"? Wenn ja, ist es ein Befehl, all das in die Kommentare zu posten! ;)
Inspiriert zu diesem Blogeintrag wurde ich durch drei kleine Zeilen auf der Website meines Lieblingsautors, wo er von sich selbst erzählt und schließlich, nur als Randnotiz, klärt, warum er schreibt.
Die nach außen hin wichtigste Frage ist natürlich: Warum schreibe ich? Allerdings ist diese wirklich nur nach außen hin wichtig, denn zumindest ich versuche mir die Lust aufs Schreiben nicht selbst zu erklären. Es liegt wohl einfach daran, dass Schreiben das abwechslungsreichste Hobby ist, das es gibt. Beschränkungen gibt es kaum, außer Formsachen und Kritiker. Aber was ich schreibe, inhaltlich, das bleibt vollkommen mir selbst überlassen. Vorausgesetzt, ich schreibe für mich selbst. Wenn ich kommerziellen Erfolg mit meinem Werk erreichen will, sind mir an dieser Stelle natürlich noch mehr Grenzen gesetzt. Das spielt für einen Hobby-Schreiber allerdings keine Rolle.
Inhaltlich gibt es also keine Grenzen. Ich kann schreiben, um meine Gedanken zu ordnen. Kopfkino schriftlich festhalten, erotische Fantasien, oder wie ich den Nachbarn mit Pflanzenschutzmittel im Morgenkaffee ermorde... nur als Beispiel ;) . Ich kann aber auch schreiben, um wirklich etwas zu schaffen, eine surreale Welt, eine Erweiterung oder Abbildung der Realität. Das setzt meist voraus, dass ich ein Publikum habe, denn mir selbst bringt das nicht viel.
Nachdem wir die Frage nach dem "Warum" geklärt haben, die Frage nach dem Grund... da bleibt die Frage nach dem Ziel. Was habe ich vom Schreiben? Will ich anderen etwas näherbringen? Will ich mir vielleicht sogar mein eigenes Ich näherbringen? Was seltsam schizophren klingt, macht eigentlich nur Sinn: Jeder Autor legt etwas von sich selbst in das, was er schreibt. Nehmen wir Tolkien. Er ließ auf den Grabstein seiner Frau, unter ihren Namen, Lúthien schreiben. Eine Elbenfrau seiner Erzählung, die sich in den sterblichen Beren verliebt hatte. Beren stand nach seinem Tod auf dem Grabstein Tolkiens.
Schreiberlinge verbinden also definitiv immer etwas mit dem, was sie schreiben. Und sei es nur Hass. Man muss nicht unbedingt ein Herz für die Geschichte haben, die man schreibt, wenn man Beispielsweise zu einer Fortsetzung einer eigentlich beendigten Story genötigt wird. Wo wir beim nächsten wichtigen Aspekt wären, der sich diesmal nicht als Frage gestaltet:
Die Einflüsse von außen. Sie können sich auf verschiedene Arten gestalten, verschiedene Abstufungen des Grauens. Grundsätzlich sei gesagt, dass jede Berührung von "Schreiben" und "Kommerz" nur zu Verbrennungen dritten Grades führen kann. Wenn man anfängt, Storys nach berechnetem Erfolg zu schreiben statt nach eigenem Herzen, dann wird alles obige hinfällig. Überhaupt die Leidenschaft Schreiben wird dadurch relativiert.
Und man verstehe mich nicht falsch: Es ist absolut großartig, wenn jemand ein Entgelt für ein hervorragendes Werk erhält, in das er viel von seiner Zeit und seinem Herzblut investiert hat. Nur leider lässt sich natürlich auch in der Literaturszene nicht vermeiden, dass sich Trends bilden, was an sich auch nicht schlimm wäre. Wenn man an Trends nicht Erfolg berechnen könnte. Die Frage ist nur, was diese Erkenntnis einem nun bringt. Die Antwort ist: Gar nichts. Trendbildung, Berechnung und Werke mit niederen Motiven lassen sich natürlich nicht vermeiden, erst recht nicht von den Schreibern selbst, die mit ihren Schriften doch erst für die Bildung von Trends verantwortlich sind.
Kommen wir zu anderen Einflüssen von außen: Kritiker! Wem, der schreibt, läuft es nicht gerade kalt den Rücken runter? Ich persönlich, und da kann ich wirklich nur für mich selbst sprechen, finde es nicht schlimm, wenn Formsachen kritisiert werden, denn dabei handelt es sich meist wirklich um Tipps. Wenn einem ein Kritiker zum Beispiel das Einbauen von kürzeren Sätzen rät, ist das doch nur hilfreich. Und der Stil ist doch nicht wirklich das, in dem unser Gefühl drin steckt. Schlimm wird es erst, wenn die Story oder der Inhalt kritisiert wird. Erstens, weil das in allen Fällen, immer, immer, immer nur Geschmackssache ist. Eine stupide und eintönige Story ist auch nicht unbedingt schlecht, sie steht einfach nur weniger im Vordergrund.
Aber was hilft uns "Die Story gefällt mir nicht", "Irgendwie hatte ich eine andere Entwicklung erwartet" oder "Die Charaktere gefallen mir nicht"? Richtig, es hilft uns gar nicht! Kritiker, Finger weg von den Storys, außer es ist wirklich nicht Geschmackssache. Inhaltliche Wiederholungen zum Beispiel, die kann man kritisieren (sobald es so massiv wird, dass die "Stilmittel-Ausrede" nicht mehr hilft ;] ). Oder wenn ein Charakter wirklich gar nicht ausgebaut ist oder sein Verhalten sich widerspricht. Das Problem ist nur, dass Kritiker meist nicht wissen, wo die Geschmacksfrage anfängt (Autoren natürlich nicht anders). Da gibt es natürlich nur Kommunikation, aber derjenige Schreiber, dem ich gerade etwas Neues erzähle, der möge erst einmal gefunden werden.
Was hat mein Schreiben für Konsequenzen? Sehr wohl. Das geschriebene Wort kann großen Einfluss auf die Realität nehmen, in den Köpfen der Leser. Auf das Frauen- bzw. Männerbild, auf Ideale und nicht zuletzt auf Handlungen. Deshalb sollte ein Autor vorsichtig sein und beobachten, inwiefern er Meinungsbildung betreibt. Und natürlich, inwiefern ihn seine Erzähl-Technik befähigt, dem Leser Propaganda schmackhaft zu machen. Da beim Schreiben alles möglich ist, hat der Autor natürlich auch die Möglichkeit, die Beweise für die eigenen Behauptungen selbst zu erdichten.
Durch das Schreiben kann ich im Ansehen von anderen steigen und fallen, neue Freunde finden oder welche verlieren. Aber so ist das mit allen Handlungen im Leben, also sehe ich keinen Sinn darin, das hier aufzurollen.
Zum Schluss bleibt mir zu sagen: Schreiben und die dazugehörigen Gedankenwelten sind weitaus komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Man haut nicht nur in die Tasten und schreibt Seite für Seite eine Geschichte, nein, man strickt ein Gebilde aus Ideen, Gefühlen und auch Teilen von sich selbst.
Freitag, 3. August 2012
Streitigkeiten um Fantasyliteratur
Als jemand, der selbst Storys schreibt, die im Fantasy-Bereich angesiedelt werden können und als jemand, der fast ausschließlich Fantasy liest, komme ich nicht umhin etwas dazu zu sagen. Und ich dachte mir, ich mache es besser so früh nach der Entstehung des Blogs wie möglich.
Es geht um Urteile, die rund um Fantasy-Literatur gefällt werden. Meist gerade von Leuten, die selbst kaum/keine Fantasy lesen und deshalb auch eigentlich keine wirklich umfassende Meinung davon haben können. Eigentlich. Da aber 99% der Meinungen dieser Welt so oder so nicht fundiert sind, wird natürlich auch über die Fantasy-Literatur vorgeurteilt. Ein paar der üblichen Unterstellungen werde ich an ein, zwei Beispielen von Fantasy-Welten entkräften. Solltet ihr noch mehr solche Urteile kennen, irgendwo da unten müsste eine Kommentier-Funktion sein. Meine Beispiele werden folgende Welten sein:
Fantasy-Welten sind doch alle in etwa gleich aufgebaut!
Oberflächlich betrachtet mag das so aussehen, auch bei unseren beiden Fantasy-Welten. In beiden gibt es Elfen, Orks und die üblichen verdächtigen. Halt, nein! Schon da haben wir etwas übersehen, beispielsweise die Katzenwesen (Khajiit) oder die Echsenwesen (Argonier) in der Elder Scrolls-Welt.
Der generelle Aufbau unterscheidet sich bei unseren beiden Beispielen eigentlich massiv, aber um das zu bemerken müsste man sich etwas länger mit beiden beschäftigen als fünf Minuten. Komplett unterschiedlich strukturierte Entstehungsgeschichten der Welt, unterschiedliche Religionen, unterschiedlicher geographischer und historischer Aufbau der Welt. Unterschiedliche Bedeutungen der Rassen (Orks sind in den Elder Scrolls zwar eine weniger beliebte Rasse, aber keine Lemminge eines Antagonisten).
Wir merken recht früh, dass es bei einer Fantasy-Welt stark um die Geschichte geht, die dahinter steht. Der Autor muss in allen Details bescheid wissen, um sein Werk gut transportieren zu können, und dafür muss er erst einmal alle Details erfinden. Eine Arbeit, die eigentlich viel zu wenig gewürdigt wird, wenn wir uns J.R.R. Tolkien ansehen, der ein Leben lang daran gearbeitet hat.
Der Plot ist doch eigentlich immer derselbe: "Gut gegen Böse"!
Nein. Nein, wirklich nicht. Kein bisschen. Und selbst wenn, sehen wir uns doch einmal den Plot des Herrn der Ringe an, der ja immer als "Gut gegen Böse"-Plot verschrien wird:
Selbst Experten können sich am Plot tot analysieren. Allein die Figur Gollum/Smeagol lässt komplizierteste Psychoanalysen zu. Gollum ist auch ein gutes Beispiel für die Komplexität der Story: Nichts wird als reines Böse dargestellt außer Sauron und seine Schergen, Gollum verkörpert also nicht das reine Böse, er hat Beweggründe, Erklärungen, und die schützende Argumentation einer Art "Sucht". Und natürlich seine Ur-Persönlichkeit Smeagol, den lieben kleinen Typen vom Flussvolk.
Auch ist interessant, wie Tolkien das reine Böse dargestellt hat: Das nicht-Vorhandensein von unabhängigem Leben wie bei den Nazgul, ein moralisches Vakuum, keine unabhängigen Gedanken. Mechanisierte Lebewesen. Zudem sei beim Herrn der Ringe noch einmal die große Anwendbarkeit der Story beschrieben: Jeder kann doch quasi seine eigene Bedeutung oder eigene Erlebnisse aus seinem Leben hineinlegen, als Äquivalent zum Ring? Stellen wir uns beispielhaft vor, der Ring würde für Atomenergie stehen. Passt, oder? Verführerische Macht, zerstörerisch, aus guten Absichten werden böse. Oder ersetzen wir mal einen Charakter, zum Beispiel Saruman durch Hitler. Da passt nicht einwandfrei alles, aber... die Gewaltigkeit der Stimme bei Reden zum Beispiel, ein Heer, das alle schlimmsten Befürchtungen noch übertrifft, perfide Gedanken, falsche Schlüsse? Ja, das ist bei beiden zu finden.
Als anderes Beispiel haben wir die Elder Scrolls, ich picke mir mal den aktuellsten Plot heraus, den Plot des Videospiels "Skyrim": Wir haben die Rückkehr der Drachen, die wir augenscheinlich als das Böse betrachten könnten. Aber dann... aha, es gab einen Drachentöterorden, der diese Spezies gnadenlos ausgerottet hat, der Anführer der Drachen lebt nur durch menschliches Versagen noch... scheint doch etwas vielschichtiger zu sein, als man glaubt, oder? Bis einen dann zuletzt Gespräche mit einem Drachen selbst endgültig daran hindern, die Viecher zu hassen. Oder nehmen wir den Bürgerkrieg in Skyrim: Das Kaiserreich gegen einen verhältnismäßig lokalen Aufstand. Beide Seiten haben eine Menge Blut an ihren Händen, auch unschuldiges Blut. Beide Seiten haben keine weiße Westen und können für vieles verantwortlich gemacht werden. Klingt nicht nach "Gut gegen Böse", oder? Klingt eher so, wie es im realen Leben auch ist. Und damit kommen wir zur nächsten Unterstellung...
Fantasyliteratur entzieht sich doch der realen Welt, ist eskapistisch!
Auch das stimmt nicht, man bräuchte jetzt nur bisher den ganzen Post gelesen und ein wenig mitgedacht haben... in den Herrn der Ringe kann jeder seine eigene, schockierende Bedeutung legen. Ein Krieg, bei dem es keine Unschuldigen gibt (auch wenn es geschmacklos erscheint: Erinnert das nur mich an den Nahost-Konflikt?). Und dazu haben wir noch, dass Fantasyliteratur sich manchmal gerade den Fragen stellt, von denen sich jeder wünscht, im Leben nie vor ihnen stehen zu müssen. Was würdest du machen, wenn du nach Einbruch eines Bürgerkriegs plötzlich einen Freund auf der anderen Seite siehst? Was bist du bereit für die zu opfern, die dir nahe stehen?
Ich hoffe ich habe es geschafft, euch ein wenig zum Nachdenken anzuregen, oder vielleicht auch ein paar von euren Vorurteilen aus dem Weg zu räumen. Wie bereits gesagt, wenn ihr ähnliche Verurteilungen kennt, würde es mich freuen, wenn ihr einen Kommentar da lasst.
Es geht um Urteile, die rund um Fantasy-Literatur gefällt werden. Meist gerade von Leuten, die selbst kaum/keine Fantasy lesen und deshalb auch eigentlich keine wirklich umfassende Meinung davon haben können. Eigentlich. Da aber 99% der Meinungen dieser Welt so oder so nicht fundiert sind, wird natürlich auch über die Fantasy-Literatur vorgeurteilt. Ein paar der üblichen Unterstellungen werde ich an ein, zwei Beispielen von Fantasy-Welten entkräften. Solltet ihr noch mehr solche Urteile kennen, irgendwo da unten müsste eine Kommentier-Funktion sein. Meine Beispiele werden folgende Welten sein:
- J.R.R. Tolkiens Fantasywelt, in der unter anderem "Der Herr der Ringe" oder "Der Hobbit" ihren Platz finden.
- Die Fantasywelt um die Videospiele-Reihe "The Elder Scrolls".
Fantasy-Welten sind doch alle in etwa gleich aufgebaut!
Oberflächlich betrachtet mag das so aussehen, auch bei unseren beiden Fantasy-Welten. In beiden gibt es Elfen, Orks und die üblichen verdächtigen. Halt, nein! Schon da haben wir etwas übersehen, beispielsweise die Katzenwesen (Khajiit) oder die Echsenwesen (Argonier) in der Elder Scrolls-Welt.
Der generelle Aufbau unterscheidet sich bei unseren beiden Beispielen eigentlich massiv, aber um das zu bemerken müsste man sich etwas länger mit beiden beschäftigen als fünf Minuten. Komplett unterschiedlich strukturierte Entstehungsgeschichten der Welt, unterschiedliche Religionen, unterschiedlicher geographischer und historischer Aufbau der Welt. Unterschiedliche Bedeutungen der Rassen (Orks sind in den Elder Scrolls zwar eine weniger beliebte Rasse, aber keine Lemminge eines Antagonisten).
Wir merken recht früh, dass es bei einer Fantasy-Welt stark um die Geschichte geht, die dahinter steht. Der Autor muss in allen Details bescheid wissen, um sein Werk gut transportieren zu können, und dafür muss er erst einmal alle Details erfinden. Eine Arbeit, die eigentlich viel zu wenig gewürdigt wird, wenn wir uns J.R.R. Tolkien ansehen, der ein Leben lang daran gearbeitet hat.
Der Plot ist doch eigentlich immer derselbe: "Gut gegen Böse"!
Nein. Nein, wirklich nicht. Kein bisschen. Und selbst wenn, sehen wir uns doch einmal den Plot des Herrn der Ringe an, der ja immer als "Gut gegen Böse"-Plot verschrien wird:
Selbst Experten können sich am Plot tot analysieren. Allein die Figur Gollum/Smeagol lässt komplizierteste Psychoanalysen zu. Gollum ist auch ein gutes Beispiel für die Komplexität der Story: Nichts wird als reines Böse dargestellt außer Sauron und seine Schergen, Gollum verkörpert also nicht das reine Böse, er hat Beweggründe, Erklärungen, und die schützende Argumentation einer Art "Sucht". Und natürlich seine Ur-Persönlichkeit Smeagol, den lieben kleinen Typen vom Flussvolk.
Auch ist interessant, wie Tolkien das reine Böse dargestellt hat: Das nicht-Vorhandensein von unabhängigem Leben wie bei den Nazgul, ein moralisches Vakuum, keine unabhängigen Gedanken. Mechanisierte Lebewesen. Zudem sei beim Herrn der Ringe noch einmal die große Anwendbarkeit der Story beschrieben: Jeder kann doch quasi seine eigene Bedeutung oder eigene Erlebnisse aus seinem Leben hineinlegen, als Äquivalent zum Ring? Stellen wir uns beispielhaft vor, der Ring würde für Atomenergie stehen. Passt, oder? Verführerische Macht, zerstörerisch, aus guten Absichten werden böse. Oder ersetzen wir mal einen Charakter, zum Beispiel Saruman durch Hitler. Da passt nicht einwandfrei alles, aber... die Gewaltigkeit der Stimme bei Reden zum Beispiel, ein Heer, das alle schlimmsten Befürchtungen noch übertrifft, perfide Gedanken, falsche Schlüsse? Ja, das ist bei beiden zu finden.
Als anderes Beispiel haben wir die Elder Scrolls, ich picke mir mal den aktuellsten Plot heraus, den Plot des Videospiels "Skyrim": Wir haben die Rückkehr der Drachen, die wir augenscheinlich als das Böse betrachten könnten. Aber dann... aha, es gab einen Drachentöterorden, der diese Spezies gnadenlos ausgerottet hat, der Anführer der Drachen lebt nur durch menschliches Versagen noch... scheint doch etwas vielschichtiger zu sein, als man glaubt, oder? Bis einen dann zuletzt Gespräche mit einem Drachen selbst endgültig daran hindern, die Viecher zu hassen. Oder nehmen wir den Bürgerkrieg in Skyrim: Das Kaiserreich gegen einen verhältnismäßig lokalen Aufstand. Beide Seiten haben eine Menge Blut an ihren Händen, auch unschuldiges Blut. Beide Seiten haben keine weiße Westen und können für vieles verantwortlich gemacht werden. Klingt nicht nach "Gut gegen Böse", oder? Klingt eher so, wie es im realen Leben auch ist. Und damit kommen wir zur nächsten Unterstellung...
Fantasyliteratur entzieht sich doch der realen Welt, ist eskapistisch!
Auch das stimmt nicht, man bräuchte jetzt nur bisher den ganzen Post gelesen und ein wenig mitgedacht haben... in den Herrn der Ringe kann jeder seine eigene, schockierende Bedeutung legen. Ein Krieg, bei dem es keine Unschuldigen gibt (auch wenn es geschmacklos erscheint: Erinnert das nur mich an den Nahost-Konflikt?). Und dazu haben wir noch, dass Fantasyliteratur sich manchmal gerade den Fragen stellt, von denen sich jeder wünscht, im Leben nie vor ihnen stehen zu müssen. Was würdest du machen, wenn du nach Einbruch eines Bürgerkriegs plötzlich einen Freund auf der anderen Seite siehst? Was bist du bereit für die zu opfern, die dir nahe stehen?
Ich hoffe ich habe es geschafft, euch ein wenig zum Nachdenken anzuregen, oder vielleicht auch ein paar von euren Vorurteilen aus dem Weg zu räumen. Wie bereits gesagt, wenn ihr ähnliche Verurteilungen kennt, würde es mich freuen, wenn ihr einen Kommentar da lasst.
Die üblichen ersten Sätze...
Hier wird es um Literatur gehen! Ja, Literatur! Selbstgeschrieben, bewertet, gelesen, gekauft... alles, was man damit anstellen kann.
Aber bevor ich anfange muss ich erst noch ein paar Dinge vorausschicken, und bevor ich das tue, habe ich noch einiges zu erklären. Zum Beispiel, warum dieser Blog "Ephoros" heißt. Augenscheinlich ein vollkommen willkürlicher, griechischer Name, vollkommen ohne Verbindung zur Literatur. Man könnte meinen, hier habe sich der Schreiber einfach irgendetwas ausgedacht, was "cool" klingt.
Nun, das ist nicht ganz richtig. Denn der Name "Ephoros" hat schon etwas mit Literatur zu tun... ziemlich entfernt, ja. Aber wenn man schon nicht in der Lage ist, kreative Blogeinträge zu schreiben, sollte zumindest der Name das vermitteln (mein Talent liegt eher darin, wie hier 2 Absätze über eine sich stellende Frage zu schreiben ohne sie zu klären).
Kommen wir aber zum Punkt. Ephoros von Kyme war ein griechischer Geschichtsschreiber im 4. Jahrhundert. Es gibt eigentlich keinen besonderen Grund, warum ich ihn aus der Liste der griechischen Geschichtsschreiber ausgewählt habe, ich hätte auch jeden anderen davon nehmen können. Aber dieser Name klang von allen am besten. Wenn ich mir seinen Wikipedia-Artikel so durchlese, fällt mir auf, dass der Kerl mir schon gefällt: Wehrdienst bei Alexanders Feldzügen verweigert, reiner Bürohengst, der nie bei einer Schlacht oder dergleichen dabei war, und trotzdem 29 Bücher über die Historie Griechenlands geschrieben hat.
Gut, jetzt wo wir nach zahlreichen Absätzen den Namen des Blogs geklärt haben, stürzen wir uns mal auf mich. Aber bitte nicht wörtlich. Ich agiere im Internet unter ein paar Synonymen, die sich mit der Zeit alle mehr und mehr angeglichen haben: "Rygaroth" oder wenn ein fantasymäßig angehauchter Name keinen Sinn macht, dann "Rygan". Ich schreibe in Foren und mache regelmäßig nix auf YouTube. Da ich diesen Blog in meinem Lieblingsforum verlinken werde, weißt du wahrscheinlich, in welchem Forum ich mich so rumtreibe.
Und nur wegen diesem Forum macht es überhaupt Sinn, diesen Blog zu gründen. Mit dem Forum hat es angefangen, dass ich meine kreativen Ergüsse mit dem Internet geteilt habe. Das will ich hier auch tun, und zwar eng mit diesem Forum verbunden. News über die Storys, die ich in dem Forum poste, Extrakapitel, Zusatzinhalte, quasi literarische DLCs, die dann eben nur auf diesem Blog erscheinen.
Das ganze ist im Groben also so gedacht: Wenn den Leuten im Forum gefällt, was ich schreibe, können sie sich hier noch mehr holen.
Natürlich wird es dabei aber nicht bleiben. Hier wird noch einiges mehr kommen, oh ja...
Aber bevor ich anfange muss ich erst noch ein paar Dinge vorausschicken, und bevor ich das tue, habe ich noch einiges zu erklären. Zum Beispiel, warum dieser Blog "Ephoros" heißt. Augenscheinlich ein vollkommen willkürlicher, griechischer Name, vollkommen ohne Verbindung zur Literatur. Man könnte meinen, hier habe sich der Schreiber einfach irgendetwas ausgedacht, was "cool" klingt.
Nun, das ist nicht ganz richtig. Denn der Name "Ephoros" hat schon etwas mit Literatur zu tun... ziemlich entfernt, ja. Aber wenn man schon nicht in der Lage ist, kreative Blogeinträge zu schreiben, sollte zumindest der Name das vermitteln (mein Talent liegt eher darin, wie hier 2 Absätze über eine sich stellende Frage zu schreiben ohne sie zu klären).
Kommen wir aber zum Punkt. Ephoros von Kyme war ein griechischer Geschichtsschreiber im 4. Jahrhundert. Es gibt eigentlich keinen besonderen Grund, warum ich ihn aus der Liste der griechischen Geschichtsschreiber ausgewählt habe, ich hätte auch jeden anderen davon nehmen können. Aber dieser Name klang von allen am besten. Wenn ich mir seinen Wikipedia-Artikel so durchlese, fällt mir auf, dass der Kerl mir schon gefällt: Wehrdienst bei Alexanders Feldzügen verweigert, reiner Bürohengst, der nie bei einer Schlacht oder dergleichen dabei war, und trotzdem 29 Bücher über die Historie Griechenlands geschrieben hat.
Gut, jetzt wo wir nach zahlreichen Absätzen den Namen des Blogs geklärt haben, stürzen wir uns mal auf mich. Aber bitte nicht wörtlich. Ich agiere im Internet unter ein paar Synonymen, die sich mit der Zeit alle mehr und mehr angeglichen haben: "Rygaroth" oder wenn ein fantasymäßig angehauchter Name keinen Sinn macht, dann "Rygan". Ich schreibe in Foren und mache regelmäßig nix auf YouTube. Da ich diesen Blog in meinem Lieblingsforum verlinken werde, weißt du wahrscheinlich, in welchem Forum ich mich so rumtreibe.
Und nur wegen diesem Forum macht es überhaupt Sinn, diesen Blog zu gründen. Mit dem Forum hat es angefangen, dass ich meine kreativen Ergüsse mit dem Internet geteilt habe. Das will ich hier auch tun, und zwar eng mit diesem Forum verbunden. News über die Storys, die ich in dem Forum poste, Extrakapitel, Zusatzinhalte, quasi literarische DLCs, die dann eben nur auf diesem Blog erscheinen.
Das ganze ist im Groben also so gedacht: Wenn den Leuten im Forum gefällt, was ich schreibe, können sie sich hier noch mehr holen.
Natürlich wird es dabei aber nicht bleiben. Hier wird noch einiges mehr kommen, oh ja...
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